Private Unfallversicherung 

 

1 x 1

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Alles wichtige zur privaten Unfallversicherung

 

In diesem 1 x 1 zur privaten Unfallversicherung erfährst Du wie die private Unfallversicherung funktioniert und leistet und was Du für Leistungen von der gesetzlichen Unfallversicherung erwarten kannst. Natürlich erfährst Du wie immer auch, worauf Du bei Abschluss einer privaten Unfallversicherung achten solltest – also wie sich Versicherer voneinander unterscheiden, damit Du bestens abgesichert bist. Viel Spaß mit dem Artikel 🙂

 

Wie funktioniert die private Unfallversicherung?

 

Die Funktionsweise einer privaten Unfallversicherung ist gar nicht so kompliziert, wie man es vermutet. Wenn Du durch einen Unfall eine anhaltende Beeinträchtigung (Invalidität) Deines Körpers/Geistes erleidest, dann bekommst Du vom Versicherer Deiner privaten Unfallversicherung eine einmalige Geldleistung oder eine lebenslange Rente. Dies ist dafür gedacht, die Umstände nach einem Unfall zu vereinfachen. Hierzu zählt z.B. der Umbau deiner Wohnung/Auto oder z.B. um die Einkommenseinbußen wegen einer notwendigen Umschulung auszugleichen.

 

Der Unfallbegriff/ PAUKE

Es ist wichtig, dass Du weißt, dass eine Unfallversicherung wirklich nur bei Unfall, also nach dem PAUKE-Begriff „Plötzlich von Außen Unfreiwillig auf den Körper wirkendes Ereignis mit Gesundheitsschädigung“, leistet. Bei Krankheit leistet eine Unfallversicherung NICHT UND ERSETZT AUCH KEINE BERUFSUNFÄHIGKEITSVERSICHERUNG!

 

Invaliditätsgrundsumme

Die Invaliditätsgrundsumme ist die Summe, die Du vom Versicherer bei einer 100-prozentigen Invalidität bekommen würdest. Ich empfehle meinen Kunden (wenn es das Portemonnaie zulässt) eine hohe Grundsumme zu wählen, da Du so bei kleinen Invaliditätsgraden auch schon eine gute Zahlung vom Versicherer erwarten kannst.

 

Gliedertaxe 

Die Gliedertaxe gibt kurz gesagt an, wie viel Prozent Invalidität ein Körperteil hat.

Je nach Tarif und Versicherer unterscheiden sich die Gliedertaxen wirklich extrem. Das bedeutet, dass Du von Versicherer zu Versicherer für den gleichen Invaliditätsgrad heftig abweichende Zahlungen erwarten darfst.

Tipp: Solltest Du für Deinen Beruf auf bestimmte Körperteile angewiesen sein, z.B. ein Arzt auf seine Hände oder der Gerüstbauer auf seine Arme, gibt es besondere Gliedertaxen für bestimmte Berufe, welche höhere Invaliditätssummen für bestimmte Körperteile haben als üblich.

 

Progression

Eine Progression bedeutet, dass Du umso mehr Leistung erhälst, je schwerwiegender die Invalidität ausfällt. Liegt die Progression z.B. bei 400% bekommst Du die 4-fache Auszahlung bei 100-prozentiger Invalidität.

Tipp: Entscheide Dich wenn es finanziell geht, eine höhere Invaliditätsgrundsumme und eine hohe Progression. Die Grundsumme ist wichtiger als die Progression.

 

Was deckt die gesetzliche Unfallversicherung ab?

 

Jeder Bürger in Deutschland, der Arbeitnehmer ist, ist auch gesetzlich über den Arbeitgeber unfallversichert. Der Arbeitgeber trägt hier alleine die Beiträge, welche über dazugehörigen Berufsgenossenschaften (kurz BG) geregelt sind.

Abgesichert sind hierbei Berufsunfälle, Wegeunfälle und Berufskrankheiten. Als Wegeunfälle gelten Unfälle auf dem direkten Weg zur Arbeit. Solltest Du einen kleinen Umweg z.B. zum Bäcker machen, bist Du nicht versichert. Statistisch ist es so, dass die meisten Unfälle in der Freizeit passieren. Hier hast Du also keinen Schutz über den Arbeitgeber.

Die gesetzliche Unfallversicherung zahlt erst ab einer Minderung der Erwerbsfähigkeit von mindestens 20%.

 

Unterschied Privat & Gesetzlich

 

  • Gesetzlich: Nur auf der Arbeit oder dem direktem Weg ab 20% Minderung der Erwerbsfähigkeit
  • Privat: Weltweit rund um die Uhr ab 1% Invalidität

 

Worauf achten bei Abschluss?

 

Vorab möchte ich noch loswerden, dass es bei dem Thema Einkommenssicherung – darunter zählt auch die Unfallversicherung – wirklich wichtig ist, einen transparenten Marktvergleich zu machen. Es gibt im Bereich der Unfallversicherung je nach Versicherer riesen Preis und Leistungsunterschiede. Die folgenden Punkte sollen Dir helfen, um Deine Absicherung zu checken, damit Du im Leistungsfall bestens aufgestellt bist.

 

Eigenbewegungen/ erweiterter Unfallbegriff

Durch diese Klausel leistet die Unfallversicherung auch bei Folgeschäden durch erhöhte Krafteinwirkung, falls bei einer Bewegung ohne Fremdeinwirkung ein Muskel oder eine Sehne reißen oder gezerrt wird. An der Stelle liebe Grüße an alle Sportler, die sich schon einmal verhoben haben oder sich das Knie verdreht haben- die wissen wovon ich spreche.

 

Mitwirkungsanteil

Der Mitwirkungsanteil besagt, dass Deine Dir zustehende Leistung um den Teil gekürzt wird, wie eine Vorerkrankung zu diesem Unfall beigetragen hat. Solltest Du eine Vorerkrankungen haben ist dieser Punkt immens wichtig. Empfehlenswert ist ein Mitwirkungsanteil von 100 %-mindestens jedoch 50%.

 

Schlaganfall, Herzinfarkt, Bewusstseinsstörungen

Bei sehr vielen, vor allem älteren Unfallversicherungen ist dies nicht mit enthalten. Ist dem Unfall ein Schlaganfall, Herzinfarkt oder eine Bewusstseinsstörung vorausgegangen, zahlen die Verträge nicht. Die guten Versicherer zahlen hier.

 

Alkohol/ Medikamentenklausel

Ähnlich wie der Bewusstseinsstörungen zahlen viele Versicherer nicht, wenn vor dem Unfall Medikamente oder Alkohol eingenommen worden ist.

 

Kosmetische Operationen

Die meisten guten Versicherer haben diese Klausel in den guten Tarifen mit enthalten. Dies bedeutet, wie der Name schon sagt, dass die Versicherung bei vorausgegangenen Unfall die kosmetische OP, um dein äußeres Erscheinungsbild zu verbessern, übernimmt. Auch wenn dies medizinisch nicht notwendig ist.

 

Vergiftung und Infektionen

Dieser Punkt ist ebenfalls bei vielen Versicherern inbegriffen. Hier wird in Folge von Invalidität durch Folgen von Zeckenbissen oder Ähnlichem gezahlt.

 

Bestimmte Sportarten

Wenn Du Extremsportler bist, achte darauf, dass Du dies Deinem Berater mitgeteilt hast. Viele Extremsportarten sind ausgeschlossen. Viele Sportarten kannst Du durch einen kleinen Beitragszuschlag mitversichern. Wichtig ist nur, dass Du es mitteilst.

 

Krankenhaustagegeld

Hier bekommst Du vom Versicherer ein Tagegeld für jeden Tag, den Du im Krankenhaus aufgrund von Unfall bist.

Tipp: Ich empfehle meinen Kunden diesen Punkt aus der Unfallversicherung zu entnehmen und eine separates Krankentagegeld zu wählen, da dies auch bei Krankheit und nicht nur bei Unfall leistet.

 

Unser Fazit

 

Vielen Dank für deine Aufmerksamkeit und die Zeit fürs Durchlesen. Wie du wahrscheinlich schon bemerkt hast, ist eine Unfallversicherung nicht gleich eine Unfallversicherung und es kommt auf viele wichtige Punkte an.

Deshalb empfehlen wir dir einen kompetenten unabhängigen Berater zu suchen, der so arbeitet, wie du dir das vorstellst. Solltest Du noch auf der Suche sein, kannst Du uns gerne ansprechen. Hier kannst Du dir sicher sein, dass wir alle wichtigen Punkte gemeinsam Step by Step besprechen und auf alle deine Fragen eingehen werden, aber schau dir doch gerne an was unsere Kunden über uns sagen…

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